Worauf sollte ich achten, wenn ich in der Schwangerschaft Sport treibe?

1. Sport in der Schwangerschaft sollte Spaß machen und ohne großen Aufwand betrieben             werden, Hochleistungssport müssen Sie leider unterlassen, zumal die durch Hormone                 aufgelockerten Bänder und Gelenke eine zusätzliche Verletzungsgefahr mit sich bringen. 


2. Übertreiben sie nicht, Sie dürfen auch schwitzen, aber der Schweiß muss nicht in Bächen           herunter laufen. Gerade in den ersten Schwangerschaftswochen sollten Sie nichts                       übertreiben, den Körper nicht überhitzen, da das möglicherweise Auswirkung auf die                   Embryonalentwicklung haben könnte. Da sich der Flüssigkeitsverlust beim Sport aber auf           über einen Liter belaufen kann, sollten Sie immer eine Flasche Mineralwasser mit wenig             Kohlensäure bereit halten. Trinken Sie alle 20 – 30 Minuten ein paar Schlucke, um den               Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen; vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke (viele               Obstsäfte, Cola, Limonaden).


3. Solange Sie sich wohl fühlen, brauchen sie nicht ständig Puls- und Blutdruckkontrollen               durchzuführen.


4. Wettkämpfe und Ballsportarten, die mit abrupten Bewegungen einhergehen, sollten                     unterbleiben, ebenso wie Inline-Skaten, Skifahren, große Bergtouren sowie Sportarten, die         mit Hüpfen und Springen die Gelenke und Bänder ermüden. Sit-Ups und Rudern wird nicht         empfohlen.                                                            

 5. Wenn Unwohlsein, Schwindel, Kontraktionen der Gebärmutter (vorzeitige Wehen) oder              allgemein Schmerzen im Unterleib auftreten, sollten Sie körperlichen Aktivitäten                          einschränken.


6. Achten Sie darauf, ob immer wieder einmal Kindsbewegungen zu spüren sind. Sie sollten           grob gerechnet einmal pro Stunde spürbar sei; aber keine Sorge, wenn Ihr Sprössling sich         einmal 2-3 Stunden nicht gemeldet hat, im Ruhezustand verspüren Sie Kindsbewegungen         ohnehin deutlich besser, als wenn Sie sich sportlich betätigen.


7. Denken Sie daran, dass Ihre Haut in der Schwangerschaft lichtempfindlicher ist, und Sie zum     Schutz in der Sonne einen höheren Lichtschutzfaktor benötigen.

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