Wodurch entstehen Schwangerschaftsstreifen (Striae gravidarum)?

Man versteht darunter oft streifenförmig angeordnete, narbenähnliche Dehnungsstreifen der Haut, überwiegend am Bauch, den Hüften, Brüsten und Gesäß, manchmal auch an den Beinen.

Die Farbe ist blaurot bis lilafarben, nach der Geburt verbleiben sie als weißlich bis silbrig- glänzende Streifen, meist treten sie erst ab 5. Schwangerschaftsmonat auf.
Ursprünglich glaubte man, die Streifen entstünden durch die Dehnung der Haut. Mittlerweile nimmt man an, dass die Nebennierenrindenhormone für die Streifen verantwortlich sind, weil sie auch bei best. Erkrankungen mit erhöhten Cortison-Werten und bei Behandlungen mit hohen Mengen von Cortison entstehen.

Ganz wesentlich sind aber konstitutionelle Faktoren, so gibt es Schwangere, die auch bei starker Dehnung der Bauchdecke keine Schwangerschaftsstreifen entwickeln.
Dass Massagen und Fettsalben das Entstehen der Streifen verhindern, darf aufgrund
des oben genannten bezweifelt werden. Das Einreiben und Einmassieren ist aber sicherlich gut für die Psyche von Mutter und Kind.
 

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