Wie wird eine Toxoplasmose behandelt?

Ohne Behandlung wird bei mütterlicher Erstinfektion die Gefahr für eine konnatale Toxoplasmose (vorgeburtlich übertragen) mit etwa 5 % angegeben.

Deshalb wird bei einer durch Antikörperbestimmung festgestellten Toxoplasmose bis zur 16. SSW häufig eine Spiramycin- Sulfonamid-Therapie und nach der 17. SSW eine kombinierte Sulfonamid-Pyrimethamin-Behandlung durchgeführt. Da die beiden letzt-genannten Medikamente auch über die Plazenta auf das Kind übergehen, wird somit ein infizierter Fetus mitbehandelt.
Bei rechtzeitiger Therapie wird das Risiko einer konnatalen Toxoplasmose um ca. 80 % reduziert.
Da durch diese Medikamente Wirkungen auf das Knochenmark beschrieben wurden, sollten die Thrombozyten (Blutplättchen) wöchentlich gezählt werden.

 

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