Wie wird eine Bauchhöhlenschwangerschaft behandelt?

Noch bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts war die operative Entfernung des betroffenen Eileiters die Methode der Wahl.
Mittlerweile hat sich ein sehr differenziertes Vorgehen etabliert, von einer konservativen, zurückhaltenden und abwartenden Behandlung über die Behandlung mit einem Medikament (Methotrexat) bis zur meist laparoskopischen (per Bauchspiegelung) Entfernung der Bauchhöhlenschwangerschaft.

Welche Methode zur Anwendung kommt, muss von Fall zu Fall entschieden werden. So wird, verständlicherweise, mit einer frühzeitig im Ultraschall erkannten EU anders verfahren als mit einer Patientin, die mit Verdacht auf einen Eileiterruptur (Einriss) und Blutungsschock in die Klinik eingeliefert wird.

 

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