Wie wird die Toxoplasmose diagnostiziert?

An erster Stelle steht die Verhütung eines infizierten und geschädigten Kindes. Dafür ist eine exakte Antikörperbestimmung aus dem Blut der Mutter erforderlich, für die eine Vielzahl von Untersuchungsverfahren zur Verfügung stehen.
Im wesentlichen werden die Immunglobuline (IgG und IgM) untersucht, wobei das IgM nur bei einer frischen Infektion nachweisbar ist. Ein positives Toxoplasmose-IgG zeigt an, dass der Patient bereits früher mit Toxoplasmen in Berührung gekommen ist und damit weitgehend vor einer erneuten Infektion mit Gefahr für den Feten geschützt ist.
Das IgM zeigt etwa in der 3.-4. SSW den höchsten Titer (Antikörpermenge) um danach rel. schnell wieder abzufallen.
Auf diese Weise kann durch Mehrfachbestimmungen nachträglich der Zeitpunkt der Infektion relativ genau festgelegt werden.
 

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