Wie sind die Chancen für Kinder mit einem feto-fetalen-Transfusionssyndrom (FFTS)?

Unbehandelt besteht ein hohes Risiko für beide Kinder.

Je früher ein FFTS festgestellt wird, um so besser sind die Behandlungschancen. Wichtig ist eine sorgfältige Aufklärung über das Risiko bei Kindern mit einem FFTS, und die Aufklärung über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten.

Laut Eurofetus (einem europäischen Untersuchungsprogramm für ungeborenen Kinder – www.eurofetus.org) liegen die Chancen, dass mittels Laseranwendung mindestens 1 Kind überlebt bei 74%, dass beide Kinder überleben bei 55%. Die Wahrscheinlichkeit neurologischer Komplikationen sind dabei eher niedrig.

Eine Alternative stellen serielle Fruchtwasserpunktionen dar. Die Überlebenschancen sind bei dieser Behandlung  etwa gleich, allerdings scheinen die neurologischen Störungen häufiger und schwerwiegender, insbesondere wenn ein Kind im Mutterleib abstirbt.

Es gibt nur eine wenige Zentren in Deutschland, die die Laserbehandlung durchführen (z.B. Universitäts-Frauenklinik Hamburg-Eppendorf).

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