Wie sieht das klinische Bild von Mumps aus?

Man geht davon aus, dass die Infektion in ca. 40% gar keine klinischen Erscheinungen macht.
Am häufigsten tritt Fieber auf und eine ein- oder beidseitig auftretende schmerzhafte Schwellung der Ohrspeicheldrüse. Aber auch andere Speicheldrüsen können befallen sein ebenso wie die Atemwege.
Eine weitere Angriffsstelle der Mumpsviren ist das zentrale Nervensystem mit dem Auftreten einer Meningitis (Hirnhautentzündung). Sie kann bereits schon Tage vor und bis zu 3 Wochen nach den Speicheldrüsenschwellungen entstehen.
Mumps ist eine selbstlimitierende Erkrankung, d.h., sie heilt von allein ab.
Im Falle einer Mumpsmeningitis (Hirnhautentzündung) kann in seltenen Fällen eine Innenohrtaubheit verbleiben und im Falle eine Mumps-Encephalitis (Hirnentzündung) können bleibende Schäden wie Lähmungen zurückbleiben.
In der Pubertät kann es zu einer Mumpsentzündung an den Hoden kommen
. Sie beginnt meist am Ende der ersten Krankheitswoche mit einem erneuten starkem Fieberanstieg und schmerzhafter Schwellung eines oder beider Hoden (Orchitis) und kann zur Zeugungsunfähigkeit führen.
Aus den vorgenannten Komplikationen, die zwar selten vorkommen, wird ersichtlich, wie wichtig eine Impfung in der frühen Kindheit ist (s.u.).
 

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