Wie schützt man sich zusätzlich am besten vor Erkältungen?

  • Egal wie das Wetter ist, versuchen Sie ein bis zwei Stunden an der frischen Luft zu sein. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung: 
    also ist es ratsam Mütze, Schal, warme regenfeste Jacke, Hose aus Wasser abweisendem Material, warme Strümpfe und Gummistiefel anzuziehen!
    In der kalten Jahreszeit sollte man sich der Umwelttemperatur entsprechend nach dem Zwiebelprinzip kleiden.
     Warum die meisten aber, gerade wenn ohnehin alles Grau in Grau ist, mit Ihrer Kleidung "Mimikri" machen und sich in ihrer Kleidung farblich anpassen, wird ein Geheimnis der Modeschöpfer sein. Wahrscheinlich ist deshalb nach dem langen Winter die Karnevalszeit so schrill und bunt. 
Unsere Winter"Farb"Kombination bringt aber auf der Strasse einen erheblichen Nachteil mit sich. Auch, wenn Sie die Autos gut erkennen können, weil die meisten nun auch tagsüber mit Licht fahren, der Fahrer kann Sie in dem dunklen Outfit erst sehr spät wahrnehmen. Ziehen Sie auf der Strasse also möglich etwas helleres an, oder machen Sie Fahrer mit einem kleinen LED-Sicherheitslicht auf sich aufmerksam.
  • Meiden Sie öffentliche Verkehrsmittel, gehen Sie möglichst mit Ihren Kindern zu Fuß, denn Viren werden in engen Räumen leicht übertragen. Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit Vitalstoffen wie frischem Obst, frischen Säften und saisonalem Gemüse statt Multivitaminsäfte und Fertiggerichte.
  • Achten Sie für sich und Ihre Kinder auf ausreichend Schlaf. Die Wohnungstemperatur sollte bei 22°C liegen, in Schlafräumen wesentlich niedriger. Meist ist es in Wohnungen mit Zentralheizungen zu trocken. Sie erreichen ein ausgewogenes feuchtes Klima, indem Sie einen Wäschetrockner mit frisch gewaschener Wäsche im Zimmer aufstellen bzw. saubere, nasse Handtücher auf die Heizkörper legen.
  • Auch durch sog. Stoßlüften (3mal täglich 5-10 Minuten die Fenster weit öffnen) erreicht man eine gute Raumluft. Die Heizkörper sollten in der Zeit niedriger gestellt werden.
  • Sie und Ihre Kinder sollten sich regelmäßig die Hände waschen, denn auf den Händen tummeln sich mehr Krankheitserreger als z.B. auf Toiletten.
  • Übertriebene Reinlichkeit mit desinfizierenden oder antibakteriellen Produkten im Haushalt führen dazu, dass Kinder sich nicht ausreichend mit Keimen auseinandersetzen und deshalb keine Abwehrkräfte entwickeln.
  • Hautpflege: 
Im Winter leidet unsere Haut besonders, Sie wird dünner und sondert immer weniger schützenden Talg ab, so dass sie austrocknet, da Heizungsluft und Kälte ihr zusetzen. Die Folge sind häufig Spannungsgefühl, Rötungen, Juckzeiz und Ekzeme , und Patientinnen mit Psorrhiasis können Schübe erleiden.
Zudem sind rissige Fingerkuppen und Lippen an der Tagesordnung, da es in diesen Bereichen besonders wenige Talgdrüsen gibt, wodurch wenig Fett produziert wird.
Allgemein fehlt das UV-Licht des Sommers, das die Haut veranlasst, die oberflächliche Hautschichten zu verdicken, was quasi als Sonnenschutz dient (das Sonnenstudio reicht dafür nicht aus).
Die übliche Zentralheizung verstärkt mit ihrer trockenen Luft diesen Effekt. Legen Sie feuchte Handtücher über die Heizungen
und führen Sie das regelmäßige Stoßlüften durch, damit Feuchtigkeit und Sauerstoff, aber nur wenig Kälte in die Wohnung oder ins Büro kommt.
Die Haut selbst bedarf einer Spezialbehandlung mit wasserhaltigen, nachfettenden Cremes wie z.B. die meisten Nachtcremes. Da reichen auch Nivea-Crems oder Lotions, verzichten Sie auf parfümierte Seifen und Cremes und vergessen Sie nicht, die Lippen in regelmäßigen Abständen mit einer fetthaltigen Salbe einzureiben.
  • Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit Vitalstoffen wie frischem Obst, statt Multivitaminsäften, und lassen Sie sich Zeit. Angeblich sollen lt. Wissenschaftlern, ein in Ruhe eingenommenes Frühstück dazu beitragen, Erkältungen zu vermeiden. Und glauben Sie nicht so sehr an die Wirkung der vielgepriesenen Vital-Ersatzstoffe.
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