Wie reagieren Säuglinge auf Ihre Umgebung?

Die Säuglinge entwickeln in den ersten Lebenswochen allmählich Einschlafrituale und sie gewöhnen sich an die Einschlafbedingungen, die ihnen die Eltern anbieten. Wenn die Kinder nach der Schlafphase erwachen und keine anderen Bedürfnisse haben, suchen sie nach "ihren" Einschlafbedingungen. Dies kann die Brust der Mutter sein, leises Summen eines Liedes oder der "Beruhigungsschnuller". Sie suchen dann nach "ihrer Einschlafhilfe", um selbsttätig ihr Bedürfnis nach erneutem Schlaf zu befriedigen. 

Bieten die Eltern ihnen falsche Hilfe an, geraten die Kinder aus ihrem Rhythmus und schreien. Die oft angewendeten falschen Hilfen sind Wechsel des Zimmers (Ehebett) und langes Herumtragen in der Wohnung. Wird dies oft praktiziert, schreien diese Kinder nach diesem neuen Rhythmus. Die Eltern sind verzweifelt und suchen spätestens dann den Kinder- und Jugendarzt auf.

Junge Säuglinge besitzen zudem bereits eine hohe Sensibilität gegenüber ihrer Umgebung. Bei Unruhe in der Familie mit Konflikten der Eltern, Trauer, schwerer Erkrankung der Eltern oder Trennung der Eltern reagieren Säuglinge und Kleinkinder sehr empfindlich mit anhaltendem Schreien. Sie merken, dass ihre gewohnte Umgebung sich verändert hat. Die Sorgen und Ängste der Eltern werden übertragen. Auch innere Konflikte der Mutter mit gewisser Ablehnung bei unerschwünschter Schwangerschaft kann eine Rolle spielen.

Kinder benötigen die kontinuierliche und enge Betreuung durch die Eltern und können auf Dauer nicht durch Tagesmütter oder Krippenbetreuung ersetzt werden

 
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