Wie lassen sich Flecken im Gesicht am besten behandeln?

Da sich die Veränderungen nach einer Schwangerschaft häufig von selbst zurückbilden und alle möglichen Therapien während der Schwangerschaft nicht unproblematisch sind, sollte ein hoher Lichtschutz unbedingt durchgeführt werden.

Bleiben die Veränderungen nach einer Schwangerschaft bestehen, gilt als Standardtherapie eine Creme mit Hydrochinon (Hemmstoff der Pigmentsynthese), Vitamin A-Säure und Kortison. Kundige Hautärzte verzichten meist auf Kortison und arbeiten stattdessen mit einer kombinierten Creme aus Hydrochinon, Vitamin-A-Säure, Vitamin E und C. Alternativ können Cremes mit Azelainsäure oder Fruchtsäure angewendet werden, die aber deutlich schwächer wirken.

Bisherige Laseranwendungen haben durchweg enttäuscht. Eine Ausnahme ist der relativ neu auf dem Markt befindliche fraktonierte Laser, der punktuell Hautpartien bearbeitet und bei diesen Hautverfärbungen relativ gute Ergebnisse liefert. Am besten lasert man zu Anfang nur einen kleinen Hautbereich, um zu sehen, ob es wirkt. Begleitend muss man sich immer – egal bei welcher Behandlung – konsequent vor der Sonne schützen. Das wird bedauerlicherweise oft vergessen.

 Alle Fragen zum Thema „Haut und Schwangerschaft“, sind mit Einverständnis der Autoren dem Buch: „Haut, gesund, schön, gepflegt“ von Prof. Dr. V. Steinkraus, Prof. Dr. K. Reich und Marie-Anne Schlolaut, erschienen im Dumont-Verlag, entnommen.

 
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