Wie können Masern verhindert werden?

Die Masern kommen weltweit vor. In den Entwicklungsländern kommt es immer wieder zu Masernepidemien.


Seit Einführung der Masernschutzimpfung in Deutschland beträgt der Anteil der Erkrankungen nur noch 1/10 der Zahl im Vergleich zu den Zeiten bevor geimpft wurde.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Schutzimpfung gegen die Masern an Zahlen, die wir aus Amerika haben: Lt. Wikipedia gab es im Jahr 1990 noch 257.990 Maserninfektionen, im Jahr 2005 erfreulicherweise nur noch 19 Infektionen!


Um Massenausbrüche zu verhindern, müssen 95% der Bevölkerung geimpft sein. Dann könnte das sog. „humanpathogene Virus“ ( von Mensch zu Menschübertragung) eingegrenzt werden. 
Dieses Ziel sollte im Jahre 2000 erreicht werden.
Leider haben viele Eltern aus Angst vor Impfkomplikationen in den vergangenen Jahren Ihre Kinder gar nicht oder unzureichend impfen lassen.
 Es zeigte sich eine Impfmüdigkeit, weil viele Menschen die schweren Folgen von Infektionskrankheiten nicht mehr vor Augen hatten.
 Auch anthroposophisch orientierte Ärzte  Ärzte (s. Anthroposophische Ärzte, Merkblatt Masern) befürworten mittlerweile die Masernschutzimpfung legen aber Wert auf die Individualität der Impfentscheidung und weisen darauf hin, dass die Vermeidung von Infektionen möglicherweise Allergien begünstigen könnten. Beweise dazu gibt es allerdings nicht.

Aber, seit 2007 ist der Verbrauch an Impfstoffen zurückgegangen, die Impfmüdigkeit der Bevölkerung also nachgewiesen. Allerdings werden inzwischen Schutzimpfungen von Kinderärzten verantwortlich überprüft und von Kindergärten werden Nachweise über Schutzimpfungen abverlangt (Impfpasskontrolle).

Ein Hemmnis stellt zusätzlich dar, dass der Masern-Impfstoff, der Kindern zwischen 2- und 6 Jahren als Nasenspray verabreicht werden sollte, und der sicherlich zu einer Steigerung der Impfquote führen würde, von einer Reihe von Krankenkassen nicht bezahlt wird. Sie bezahlen nur den zu spritzenden Impfstoff.

 

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