Wie kann man sein Baby vor dem „Plötzlichen Säuglingstod“ schützen?

Der Plötzliche Säuglingstod (englisch: Sudden Infant Death, SID) Der Plötzliche Säuglingstod (englisch: Sudden Infant Death, SID) ist in Deutschland mit jährlich ca. 500 Todesfällen einer der Haupttodesursachen im ersten Lebensjahr. In einer Großstadt wie Hamburg stirbt daran beinahe jeden Monat ein Baby. Dabei liegen die Gipfel der Sterblichkeit zwischen der 3. – 7. sowie der 12. – 17. Lebenswoche.  

Der Ablauf des Ereignisses ist für die Eltern immer wieder dramatisch und unfaßbar: Der Säugling wird völlig gesund zum Schlafen gelegt und die Eltern finden ihr Kind tot im Bett vor, ohne daß sie irgendetwas bemerkt haben. Bei der Untersuchung nach dem Tod werden in den meisten Fällen keine erkennbaren Erkrankungen gefunden. In einer groß angelegten Studie wurden in Deutschland alle diese Todesfälle sehr genau analysiert, um der Todesursache auf die Spur zu kommen. Das Ergebnis steht noch aus.ist in Deutschland mit jährlich ca. 500 Todesfällen einer der Haupttodesursachen im ersten Lebensjahr. In einer Großstadt wie Hamburg stirbt daran beinahe jeden Monat ein Baby. Dabei liegen die Gipfel der Sterblichkeit zwischen der 3. – 7. sowie der 12. – 17. Lebenswoche.
Der Ablauf des Ereignisses ist für die Eltern immer wieder dramatisch und unfaßbar: Der Säugling wird völlig gesund zum Schlafen gelegt und die Eltern finden ihr Kind tot im Bett vor, ohne daß sie irgendetwas bemerkt haben. Bei der Untersuchung nach dem Tod werden in den meisten Fällen keine erkennbaren Erkrankungen gefunden. In einer groß angelegten Studie wurden in Deutschland alle diese Todesfälle sehr genau analysiert, um der Todesursache auf die Spur zu kommen. Das Ergebnis steht noch aus.

In den letzten 20 Jahren hat man einige Risikofaktoren erkannt, die zur Häufung der Todesfälle an SID führen. Bei einer Vermeidung dieser Faktoren kann die Zahl der Todesfälle erheblich reduziert werden und erspart den Eltern ein schweres Schicksal.
Der größte Risikofaktor ist die Schlafposition in Bauchlage
. Nach einer Hamburger Studie hat sich durch umfangreiche Aufklärung die Zahl der Mütter, die ihr Baby in Bauchlage zum Schlafen legen, von 8 % (1996) auf 3 % (2001) verringert. Das Problem ist, daß bis vor 30 Jahren die Bauchlage generell empfohlen wurde. Man glaubte, daß bei einem nächtlichen Erbrechen des Kindes hiermit die Luft- und Atemwege frei gehalten werden. Man weiß aber, daß bei Völkern, die ihre Säuglinge traditionell zum Schlafen auf den Rücken legen, kaum Todesfälle am SID vorkommen. Nach heutiger Auffassung wird auch die Seitenlagerung nicht empfohlen, da die Säuglinge bei nächtlicher Bewegung in Bauchlage geraten können.
Ein weiterer Risikofaktor ist das Rauchen in der Schwangerschaft
, in der Stillzeit sowie in der Umgebung des Säuglings. Nach der Umfrage in Hamburg wird in den letzten Jahren unverändert zu 40 % in der Umgebung des Säuglings geraucht. 20 % der Mütter haben bereits während der Schwangerschaft geraucht, davon 20 % über 10 Zigaretten pro Tag. Besonders die letzte Zahl ist alarmierend hoch, da hier das Risiko für den SID bis zu achtmal höher liegt.
Weiterhin besteht für Säuglinge ein Risiko, wenn sie nicht voll gestillt werden. Neben vielen anderen Vorteilen schützt die Muttermilch auch vor dem Plötzlichen Säuglingstod. In den ersten 16 Wochen werden jedoch 25 % aller Säuglinge nicht mehr ausschließlich gestillt.
Wenn alle drei Risikofaktoren zusammenkommen, summiert sich das Risiko deutlich.

Es gibt jedoch noch eine Reihe von andere Faktoren, die den SID begünstigen: Frühgeburt, Lärm, Schlafen im Ehebett (Verlegung der Atemwege durch Änderung der Schlafposition der Eltern), Alkohol und Drogen während der Schwangerschaft.

Vermeiden von Überhitzung / Hitzestau; empfohlene Temperatur im Schlafzimmer: 16°-18° C. Von Anfang an Schlafsack, keine Decke, kein Kissen, kein Nestchen, kein Mützchen, atmungsaktive und feste Matratze, kein Schaffell ins Bettchen, kein Himmel über dem Bett, kein Plüschkram, Kuscheltiere etc. ins Bettchen.

In Ländern wie Neuseeland, Australien, England und Skandinavien ist infolge einer breiten Aufklärungskampagne die Häufigkeit am "Plötzlichen Säuglingstod" im Vergleich zu Deutschland deutlich mehr zurückgegangen.
 

 

 

 

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