Wie kann man einer Röteln-Infektion vorbeugen?

Die Immunitätslage, also die Frage, ob die Patientin schon einmal mit Röteln in Kontakt gekommen ist und Antikörper gebildet hat, sollte vor Beginn einer Schwangerschaft durch Antikörperuntersuchung (IgG) abgeklärt sein.

Frauen ohne nachgewiesene Antikörper sollten bis 3 Monate nach der Geburt geimpft werden, um für eine etwaige nächste Schwangerschaft vor Röteln geschützt zu sein.


Das Risiko für Schwangere ohne ausreichende Antikörperbildung, und damit der Gefahr, sich mit Röteln zu infizieren, sei es, dass sie mit Röteln noch nicht konfrontiert waren oder keinen ausreichenden Impfschutz hatten, entsteht durch ungeimpfte Kindern oder Männer ohne Röteln-Antikörper. Erst, wenn bei Kleinkindern Raten von über 90 % bei der MMR-Impfung (Masern, Mumps und Röteln) erreicht werden, gelingt es die Röteln auszurotten.

 

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