Wie kann das Risiko eines plötzlichen Kindstodes im Vorfeld gemindert werden.

 Zunächst sind es die Lebensumstände, die auf den Säugling anggepasst werden sollten, um die bekannten Risiken zu mindern:

1. Rückenlage

2. Schlafen im Babyschlafsack

3. Schlafen im elterlichen Schlafzimmer in den ersten Monaten im eigenen Bett

4. optimale Zimmertemperatur zwischen 18 und 20°C

5. Rauchverbot in der Wohnung

6. längerfristiges Stillen anstreben (ein halbes Jahr ist wünschenswert)

insbesondere bei auffälliger Atmung (mehrfaches Aussetzen) und Herzrhythmusstörungen sollten spezielle Geräte die Atmungsaktivität überwachen:

1. es gibt sog. Sensormatten, die die Bewegungen  des Kindes registrieren und Alarm geben, wenn das Kind sich nicht mehr bewegt. Fehlalarme sind alerdings nicht selten und führen verständlicherweise zu einer starken Beunruhigung der Eltern.

2. Ganz neu (2.1.2013) ist die Mitteilung eines sog. Babybody, der die Atmungsaktivität an Bauch und Rücken misst, und Alarm gibt, wenn die Atmung aussetzt. Den Forschern des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) in Berlin  (www.izm.fraunhofer.de) ist es gelungen, eine dehnbare, flexible Sensorplatte auf einen Body zu bügeln um so die Atemtätigkeit zu überwachen.

 

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