Wie häufig kommt eine Bauchhöhlenschwangerschaft vor?

Die Angaben aus den einzelnen Ländern der westlichen Welt liegen zwischen 1 und 2 ‰ (das sind 1-2 auf 1000 Schwangerschaften. (Shannon 2004, Kirk 2006).
Mittlerweile wird aber von einer deutlich erhöhten Rate z. T. um das 6-fache berichtet (Seeber u. Barnhardt, 2006).
Die Zunahme der Bauchhöhlenschwangerschaften wird auch auf die frühere und exaktere Diagnostik zurückgeführt, im wesentlichen aber auf die Anwendung der künstlichen Befruchtung außerhalb des Mutterleibes (IVF – in-vitro-fertilisation, ICSI – intracytoplasmatische Spermaijektion).
Für die USA hat sich 2006 (Seeber u.Barnhardt) ergeben, das die Rate in der Normalbevölkerung bei ca. 1:4000 liegt, bei den Frauen nach künstlicher Befruchtung aber bei 1:100 !!
Hier muss also frühzeitig die Lage des Embryos in der Gebärmutterhöhle per Ultraschall überwacht werden und die sog. Anhänge (Eileiter und Eierstock) zum Ausschluss einer heterotopen (an anderer, in diesem Fall falscher Stelle) Schwangerschaft (s. unten).
 

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