Wie erfolgreich ist die Kryokonservierung (das Tieffrieren) von Eierstockgewebe?

Ein solches Verfahren hat derzeit überwiegend experimentellen Charakter.

Wenn ein solches Verfahren beabsichtigt wird, müsste entweder der ganze Eierstock (Ovar) entfernt werden, oder es werden zahlreiche Probeentnahmen vom Eierstock durchgeführt und jeweils tiefgefroren.

Erst nach einer längeren rezidivfreien Zeit (das bedeutet, der Tumor ist nicht wieder aufgetreten) würde der Eierstock, oder Teile von ihm auf eine, für eine Eizellpunktion leicht zugängliche Stelle, z.B. auf den Unterarm, transplantiert werden. Neuerdings scheint sich aber doch das Zurücksetzen des Eierstockgewebes in die Bauchhöhle durchzusetzen (persönl. Mitteilung Drs. Biel u. Nugent Tagesklinik Hamburg, 2012).

Anschließend muss die Patientin dann mit Gonadotopinen, das sind Hormone, die die Eireifung auslösen, behandelt werden. Ob sich diese Möglichkeit durchsetzt, muss abgewartet werden.

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