Welchen Sport darf ich in der Schwangerschaft noch betreiben?

Unter dem Strich lässt sich aus den Ergebnissen zahlloser Studien ableiten,
dass sportliche Betätigung während der Schwangerschaft wegen ihrer vielen Vorteile und ihrer überschaubaren Risiken nicht nur erlaubt, sondern empfehlenswert ist. In einer Schwangerschaft, die häufig mit emotionalen Umstellungen – gelegentlich bis hin zu psychischen Krisen – einhergeht, kann der Sport somit die Funktion eines Stressableiters erfüllen. Sport treibende Schwangere haben offenbar ein höheres Selbstbewusstsein und leiden weniger unter körperlichen Unannehmlichkeiten als Frauen, die während der Schwangerschaft keinen Sport treiben. Die Empfehlungen gelten natürlich nur, wenn nicht andere Probleme in der Schwangerschaft wie z.B. vorzeitige Wehen oder mütterliche Erkrankungen wie Herzkrankheiten dagegen stehen. Sportarten mit Verletzungsrisiko (Kampfsport, Reiten, Gleitschirmfliegen u. Ä.) sollten ausgesetzt werden, sobald der Bauch rund wird. Letztlich ist die Bewegungsfähigkeit auch herabgesetzt, sobald die Bauchmuskeln durch den runden Bauch auseinander gezogen werden. Sport im Wasser (Schwimmen, Aquagymnastik usw.) hat den Vorteil, dass die Schwerkraft gemindert wird und die Gelenke weniger belastet sind. Für viele Frauen ist das ein sehr angenehmes Gefühl.

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