Welchen Einfluss hat ein Baby auf das Liebesleben?

Viele Eltern befürchten, dass Ihr Liebesleben durch ein Baby leiden könnte.
Dazu gibt es eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Eltern“:
Danach sind 57 % der Eltern, die mindestens ein Kind zwischen einem und sechs Jahren hatten, zufrieden mit ihrem Sexualleben, 17 % fanden es sogar erfüllender als zuvor.
Allerdings nimmt die Sexfrequenz deutlich ab. Haben vor der Schwangerschaft ca. 80 % der Paare mindestens einmal pro Woche miteinander geschlafen, sind es nach der Geburt nur noch gut 40 %.
Das hängt im wesentlichen mit der zusätzlichen Belastung durch Stillen und Schlafmangel sowie der anfänglichen Unerfahrenheit im Umgang mit einem Kind zusammen; kommen dann noch berufliche Belastungen hinzu, fühlen sich viel einfach zu müde zum Geschlechtsverkehr.

Suchen Sie sich dafür gezielt Zeiten, wie den Mittagsschlaf oder den Schlaf nach dem abendlichen Stillen aus. Aber seien Sie sich bewusst, dass das nicht immer ganz störungsfrei ablaufen wird, zumal Sie in der ersten Phase nach der Geburt immer mit einem Ohr auf Ihr Kind hören und sich noch nicht ganz dem Partner hingeben können. Wahrscheinlich aber lernen Sie schnell, damit umzugehen.
 

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