Welche Voruntersuchungen sollten dann erfolgen (Wunsch natürliche Geburt nach Kaiserschnitt)?

Zunächst müssen natürlich all die Dinge abgeklärt werden, die überhaupt zum Kaiserschnitt (Sectio) geführt haben. Treten sie wieder auf oder können sie diesmal vernachlässigt werden?

Zusätzlich muss aber per Ultraschall die Lage der Plazenta (Mutterkuchen) beurteilt werden. Ist die Plazenta an der Vorderwand der Gebärmutter im Bereich der Kaiserschnittnarbe lokalisiert, besteht die Gefahr, dass sie sich nach der Geburt nur schwer löst (Plazenta accreta) und es zu schweren Blutungskomplikationen kommen kann. In einem solchen Fall kann möglicherweise ein 3D-Power Farbdoppler-Bild die zahlreichen zusammenhängenden Gefäße erkennen. Zudem sollte ebenfalls per Ultraschall kurz vor der Geburt (ca. 4 Wochen) die Dicke der Gebärmutter im Bereich der Kaiserschnittnarbe untersucht werden. Ist dieser Bereich zu dünn, könnte das ein Hinweis auf die Gefahr eines Risses unter der Geburt bedeuten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.