Welche Veränderungen ergeben sich im mütterlichen Stoffwechsel?

Auch im mütterlichen Stoffwechsel ergeben sich erhebliche Veränderungen, die nicht nur Anpassungsvorgänge an das Wachstum von Fet und Plazenta sind, sondern auch durch Wechselwirkungen zwischen mütterlichem und kindlichen Organismus darstellen.

Auch wenn diese Anpassungen den Kohlehydrat, Eiweiß und Fettstoffwechsel betreffen, ist es erstaunlich, dass die entsprechenden Laborwerte bei Schwangeren sich nicht wesentlich von denen Nicht-Schwangerer unterscheiden.


Veränderungen gibt es dennoch, so steigert sich der Sauerstoffbedarf und der Grundumsatz, das ist die „Energieproduktion, die zur Erhaltung der Organfunktionen notwendig ist“, um ca. 20 %. 

Gleichzeitig ist der Blutglucosespiegel vermindert bei Erhöhung des Insulinspiegels.

Glucose (Traubenzucker) ist die wichtigste Energiequelle für den Feten und kann bei Änderung des mütterlichen Glucosespiegels zu Veränderungen beim Kind führen.

Derartige Veränderungen werden jetzt gerade unter dem Begriff der Epigenetik

kritisch untersucht. 

 

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