Welche Veränderungen ergeben sich hinsichtlich des Blutdrucks?

Der Blutdruck bleibt in der Schwangerschaft im wesentlichen konstant und steigt evt. unter der Geburt selbst um 10 – 20 mmHg (Messeinheit in Millimeter Quecksilbersäule).          Ein bereits vor der Schwangerschaft bestehenden erhöhter Blutdruck (RR über 140/90) hat meist eine geringere Bedeutung als eine Blutdruckerhöhung in der Schwangerschaft selbst (RR heißt Riva Rocci, nach dem Erfinder des ersten Blutdruckgerätes).
Gemeinsam mit dem Auftreten von Eiweiß im Urin und Oedemen (Wasser in den Beinen) entspricht das dem Krankheitsbild einer Gestose (Schwangerschaftsvergiftung, Präeklampsie) mit der Gefahr der kindlichen Mangelversorgung durch eine Plazentainsuffizienz.
In der Spätschwangerschaft kann der Blutdruck besonders beim Liegen auf dem Rücken ein sog. Vena-cava-Syndrom auslösen.
 

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