Welche Ultraschall-Untersuchungen sind lt. Mutterschaftsrichtlinien empfohlen und werden von den Krankenkassen bezahlt?

Die Mutterschaftsrichtlinien, erstellt vom Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen, sehen das 3-Stufenkonzept vor:  je eine Ultraschalluntersuchung in der 10., 20. und in der 30. Schwangerschaftswoche. 

Diese Untersuchungen, sowie Ultraschalluntersuchungen bei spez. Erkrankungen, wie Verdacht auf Fehlgeburt oder Bauchhöhlenschwangerschaft, bei Vedacht auf Fehlbildungen oder Mangelentwicklung des Kindes u.a.m. werden separat von den Krankenkassen bezahlt.

Nicht bezahlt wird üblicherweise das sog. First-Trimester-Screening, d.h. die Nacken-Transparenzmessung,  landläufig als Nackenfaltenmessung bezeichnet, sowie die entsprechenden blutchemischen Werte (First-Trimester-Serum-Screening). 

Diese Untersuchungen sind  nicht im Maßnahmenkatalog der Kassen enthalten, auch wenn Krankenkassen gern auf Nachfrage das Gegenteil behaupten.

Zu dem Preis, den die Kassen erstatten, ist eine solche Untersuchung schlichtweg nicht zu erbringen. Sie erfordert einen hohen apparativen Aufwand; Ihr Arzt muss sich zudem regelmäßig dafür mit erheblichem Zeitaufwand zertifizieren also qualifizieren und muss sich zur Risikoberechnung eine spezielle Computer-Software zulegen. 

 
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