Welche Sportart ist für wen geeignet?

Man unterscheidet im wesentlichen 3 Bereiche: das Ausdauertraining, das Krafttraining und das Stretching.


Ausdauertraining eignet sich in der Schwangerschaft besonders gut, weil es die Gesundheit von Herz und Gefäßen fördert, die Sauerstoffaufnahme verbessert, das Herzschlagvolumen vergrößert und die Herzfrequenz senkt und somit auch einen positiven Effekt auf die Versorgung des Kindes hat.
Zu den Ausdauersportarten gehören Radfahren, Schwimmen, Walking und Joggen, Aerobic und auch Tai Chi.

Krafttraining sollte in der Schwangerschaft moderat aber dynamisch eingesetzt werden mit Geräten ohne freie Gewichte.
Durch Krafttraining wir die Muskelmasse und Muskelkraft gestärkt, womit der Kalorienverbrauch gesteigert und die Körperfettmasse reduziert wird. Damit ist entsprechendes Krafttraining besonders für übergewichtige Schwangere geeignet.

Dehnübungen (Stretching): nach Dr. M.H.Katz aus dem Los Angeles County Dep. of Health Services (Arch Intern Med 172 (17) (2012) 1283) verbessern Dehnübungen die Beweglichkeit, stärken die Gelenkfunktion und erhöhen die Muskelleistung. Ob das Stretching im Sport Verletzungen vorbeugt, ist jedoch umstritten.
Andererseits ist ein Aufwärmen 
und Stretching vor dem Sport gut  für die Muskelgruppen, die beim Sport belastet sind. Zudem kommt durch Stretching der Stoffwechsel auf Touren und die Körpertemperatur steigt leicht. Dadurch werden zwar sog. Überlastungsverletzungen nicht verhindert, die Anzahl an Muskelzerrungen sollen allerdings weniger werden.

Beim Stretchen sollen die entsprechenden Muskeln 60 Sekunden bis zur Schmerzgrenze gedehnt werden, das sollte 4-5 mal hintereinander erfolgen.
In diesen Bereich fallen auch Übungen, die besonders positiv bewertet werden, wie Übungen Tai-Chi, Chi-Gong und Aerobic, besonders Aqua-Aerobic.
 

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