Welche Risikofaktoren können eine Frühgeburt fördern?

Vier Risikofaktoren sollen nachstehend genannt werden:

Da sind einmal die Risiken, die in der Krankengeschichte der Frau begründet sind, und das sind häufigere Fehlgeburten, zurückliegende Früh- oder Totgeburten, und auch, wenn die Frau drei oder mehr Geburten schon hatte.

Dann gibt es die Risiken während einer bestehenden Schwangerschaft: vaginale Infektionen, Harnwegsinfektionen, das Vorliegen der Plazenta vor den Muttermund, die mangelnde Versorgung des Kindes als Folge einer Plazenta-Insuffizienz, wenn eine Mehrlings-Schwangerschaft vorliegt, wenn sich eine größere Fruchtwassermenge gebildet hat, bei Lageanomalien und bei Fehlbildungen.

Es gibt dann eine Reihe von sozialen Faktoren, dazu gehören alleinstehende Frauen, Frauen aus ungünstigen sozialen Verhältnissen, Raucherinnen, ganz junge und ebenso schon ältere Frauen sowie Frauen, die durch übermäßig starken Stress belastet sind.

Nicht zuletzt können auch Krankheiten der Schwangeren zu vorzeitigen Wehen und Frühgeburten führen: das sind insbesondere Nierenerkrankungen, spät auftretende Schwangerschaftstoxikosen (Präeklampsien, Gestosen), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Uterus-Fehlbildungen, große Myome und Virusinfekte.

Einige der aufgelisteten Faktoren sind nicht beeinflussbar und somit auch nicht zu ändern, andere können mit konsequenter vorbeugender Behandlung vermieden werden.

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