Welche Qualifikationen für die Risikoberechnung im Rahmen der Messung der Nackentransparenz sind erforderlich?

Zur Durchführung der Nackentransparenzmessung im Rahmen des First-Trimester-Screenings sollte die Qualifikation der FMF London oder der FMF-Deutschland vorliegen. 

Die FMF-London ist eine von K. Nicolaides ins Leben gerufene, weltweite Organisation (fetal-medicine-foundation), die sich die einheitliche exakte Messung der NT und weiterer Marker (Hinweiszeichen) auf die Fahnen geschrieben hat und damit eine Risikoberechnung für Trisomien(Chromosomenstörungen) ermöglicht. 

 

Hierzu müssen regelmäßig (im einjährigem Abstand) anonymisierte Daten der Messungen nebst entsprechenden US-Aufnahmen in London oder ggf. inFrankfurt (für die FMF Deutschland) vorgelegt werden, um eine ständige Zertifizierung des behandelnden Arztes zu gewährleisten, denn erst nach einer erfolgreichen Zertifizierung wird die Risikoberechnung auf dem Praxis-Rechner wieder frei geschaltet.

Es gibt nur wenige Bereiche in der Medizin, in der die Qualifikation eines Arztes so genau überprüft wird.

 
Es gibt nur wenige Bereiche in der Medizin, in der die Qualifikation eines Arztes so genau überprüft wird.
 
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