Welche Medikamente, die in der Schwangerschaft eingenommen werden dürfen, helfen bei Kreuzschmerzen?

Besonders in den ersten 16 Wochen sollte man sich hiermit möglichst zurückhalten.

Später kann dann versucht werden, die Beschwerden mit Paracetamol® zu lindern. Obwohl Paracetamol® über die Plazenta auf das Kind und in die Muttermilch übergehen kann, bestehen keine medizinischen Bedenken und kann eingenommen werden, so keine Lebererkrankung vorliegt, und die Dosis von 3 mal 500 mg pro Tag nicht überschritten wird.

Die sog. „Nichtsteroidalen Antirheumatika“ wie Diclofenac®, Ibuprofen® und Indometacin® helfen meist zwar besser, sollten aber nach der 28. SSW nicht mehr angewendet werden.                                                                                                        Diese Medikamente können die Wehentätigkeit unterdrücken und den Verschluss des sog. Ductus Botalli am Herzen verhindern. Der vorgeburtlich wichtige Umgehungskreislauf des kindlichen Herzens schließt sich üblicherweise am 3 Tag nach der Entbindung. Ein zu früher Verschluss beeinträchtigt die Blutversorgung lebenswichtiger Organe des ungeborenen Kindes. Aspirin ist aus gleichen Gründen ab dieser Zeit untersagt, zumal es die Blutungsbereitschaft des Kindes verstärkt. In Ausnahmefällen können Cortisonpräparate verabreicht werden.
Pflanzliche Medikamente (Phytotherapeutika) sollten vermieden werden, da sie meist auf Alkohol basieren.
 

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