Welche Kontrollen werden bei einer Übertragung durchgeführt?

Der Überwachung des Kindes dient in erster Linie das Cardiotokogramm (CTG), das alle zwei Stunden geschrieben werden sollte. Dabei lassen sich mit Ultraschall die Herzfrequenz des Kindes und auch der Wehendruck erkennen und messen. Am Verlauf der Herzfrequenz, besonders auch in Beziehung zu vielleicht vereinzelt auftretenden Wehen, etwa wenn die Frequenz in einer Wehe abfällt, lässt sich das Wohlergehen des Kindes genau bestimmen. Arzt und Hebamme können daraus sogar erkennen, ob eine Umschlingung durch die Nabelschnur oder eine unzureichende Versorgung der Plazenta vorliegt. Mit Ultraschall kann auch die Menge des Fruchtwassers bestimmt werden, was allerdings nur einen subjektiven Wert ergibt. Umstritten ist dann auch die so genannte Doppeluntersuchung bei einer Übertragung. Auch der Wehen-Belastungstest, bei dem mit in die Vene gegebenen Hormon-Tropfen Wehen erzeugt und mit CTG die Herzaktionen beobachtet werden, kann keine absolut zuverlässige Aussage über das Befinden eines Kindes machen. Verändert sich die Herzfrequenz auffällig, wird man zur Einleitung der Geburt raten. Eine Amnioskopie (Fruchtwasserspiegelung von der Scheide aus) wird nur noch selten vorgenommen.

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