Welche Folgen hat eine Krebstherapie bei Kindern und Jugendlichen auf eine spätere Schwangerschaft?

Nach einer mehrmonatigen Krebsbehandlung stellt sich immer bei vorhandenem Kinderwunsch die Frage nach dem Risiko für eine Schwangerschaft. Neue, sich mit der Fortpflanzung beschäftigende Methoden zum Schutz der Eierstockfunktion (Ovarprotection) und zur Entnahme und dem Tieffrieren von Eizellen vor Bestrahlung oder Chemotherapie, werden deshalb diskutiert. (Dazu später mehr).

Insbesondere die Bestrahlung des kleinen Beckens führt dosisabhängig zu Komplikationen wie Fehl- oder Frühgeburt. Werte deutlich unter 10 Gy scheinen aber unbedenklich zu sein. (Gy ist die Einheit des Quotienten  aus der aufgenommenen Energie und der Masse des Körpers). 1 Gy = 1 J/kg = 100 rd, diese Einheit wird überwiegend bei Röntgen- und Gammastrahlen verwendet.

 

Die Unfruchtbarkeit nach Bestrahlung und Chemotherapie kann allerdings auch andere Ursachen haben: 

 

Zyklusanomalien einschließlich des Ausbleibens der Menstruation, durch eine nicht mehr intakte hormonelle Funktion des

        Eierstocks        

Einnistungsstörungen einer befruchteten Eizelle durch mangelhaften Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, 

vermehrte Frühaborte und anderes mehr

 
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