Welche Auswirkungen hat eine Harnwegsentzündung auf die Schwangerschaft?

• Zunächst kann es durch die Behinderung des Urinabflusses durch die größer               werdende Gebärmutter zu einem Urinaufstau in Harnleiter und Nierenbecken               kommen, was zum einen schmerzhaft sein kann, zum anderen kann durch starken       Druck die Niere selbst Schaden nehmen.
  In seltenen Fällen muss den Harnleiter geschient werden, d.h. es wird ein Katheter       bis ins Nierenbecken vorgeschoben.

• Prostaglandine sind für die Auslösung von Wehen verantwortlich. Bestimmte                 Bakterien führen zu einer Steigerung der Prostaglandin-Produktion, was zu                   vorzeitigen Wehen führen könnte.

• Für den Feten bedeutet ein mütterlicher Harnwegsinfekt eine erhöhte                             Fehlgeburtsrate im zweiten Drittel der Schwangerschaft und eine Erhöhung der             Sterblichkeit um die Geburt herum, besonders, wenn eine chronische                             Nierenerkrankung mit Bluthochdruck und Eiweiß im Urin das Risiko für eine                   Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie) erhöht.
 

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