Was wird getan, wenn sich die Wehen nicht einstellen wollen und der Geburtstermin bereits überschritten ist?

Eine so genannte Übertragung ist immer eine Gefahr für Mutter und Kind. Nach dem Überschreiten des errechneten und durch Ultraschall bestätigten Stichtages sollte das weitere Vorgehen mit dem Frauenarzt oder der Hebamme besprochen werden.

Alle Kinder, die zwischen der 38+0. bis 41+6. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, gelten als zeitgerecht geboren. Die über diesen Termin hinaus getragenen Kinder, also über den 294. Tag hinaus, werden als "übertragen" bezeichnet.

Es sollte dann aber immer noch einmal geprüft werden, ob bei der Bestimmung des Schwangerschaftsalters vielleicht ein Rechenfehler unterlaufen ist (durch Beachtung der Ultraschallwerte im 1. Schwangerschaftsdrittel), oder ob es sich um eine Wehenschwäche handelt.

Die Häufigkeit der Terminüberschreitungen liegt bei etwa zehn Prozent aller Schwangerschaften, die der Übertragungen bei einem Prozent.

Diese niedrige Quote ist wahrscheinlich auf das Eingreifen der betreuenden Ärzte und Hebammen zurückzuführen. Diese Zahlen haben sich in letzter Zeit auch international kaum verändert. In deutschsprachigen Ländern sollen Übertragungen noch seltener vorkommen, weil durch die lt. Mutterpass erfolgten Ultraschalluntersuchungen im ersten Trimeon (12.-14.SSW) der Geburtstermin recht sicher vorausgesagt werden kann.
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.