Was wird beim First-Trimester-Screening untersucht?

Die wichtigste Untersuchung im Rahmen des First-Trimester-Screenings ist die exakte Messung der Nackentransparenz (NT). Das ist der echofreie Raum zwischen dem Nacken und der Nackenhaut.

Dieser echofreie (daher schwarz dargestellte) Raum ist dann als unverdächtig anzusehen, wenn er 3 mm nicht überschreitet. Das allerdings ist nur zum Teil richtig, denn er ist auch vom mütterlichen Alter und dem Alter der Schwangerschaft abhängig. D.h. im Alter von 30 Jahren bedeuten 3 mm ein Risiko von 1 %, im Alter von 35 liegt bereits ein Risiko von ca. 4 % und mit 40 Jahren findet sich bei 3 mm NT ein Risiko von 10 %!!!!!!!!! 

Zusätzlich zur Nackentransparenz, dem mütterlichen Alter und der Scheitel-Steißlänge (SSL) wird auch eine Blutentnahme durchgeführt um 2 für die Diagnose einer Chromosomenstörung wichtige Parameter (Messgröße verschiedener Merkmale) zu bestimmen. Dabei handelt es sich um das "freie ß-HCG", die freie Kette des Schwangerschaftshormons (HCG – humanes Choriongonadotropin) und das PAPP-A (schwangerschaftsassoziiertes Plasmaeiweiß). Diese Untersuchung wird als First-Trimester-Serum-Screening bezeichnet.

Aus diesen Werten wird nach einem festgelegten Algorithmus (spez. Handlungsvorschrift zur Lösung einer Gruppe von Problemen) eine Wahrscheinlichkeit für das Eintreten z.B. einer Trisomie berechnet. 

s.auch "Welche weiteren MARKER, neben der Nackentransparenz können bei First-Trimester-Screening eine Rolle spielen.

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