Was tun, wenn insbesondere Kinder unter der Erkrankung der Mutter leiden

Psychoonkologen sind übrigens nicht nur für den betroffenen Patienten hilfreich (www.krebsinformation.de/wegweiser/adressen/psychoonkologen.php), sondern auch für Familienmitglieder. Besonders Kinder leiden stark unter der Erkrankung der Mutter, denn sie sind auf die Hilfe der Mutter angewiesen und mögen diese aus Rücksicht nicht einfordern.
„Viele Kinder werden verhaltensauffällig“, so A. Rexrodt von Fircks, der Vorstandsvorsitzenden der Rexrodt von Fircks-Stiftung, die je eine Mutter-Kind-Kurklinik sowohl im Allgäu als auch am Nordseedeich in Friedrichskoog betreiben. Der ganzheitliche Ansatz dieser Mutter-und-Kindkuren ermöglichen es, sich gemeinsam mit den Kinder besonders auch von den psychischen Anforderungen zu erholen (www.rvfs.de) und (www.mutter-kind.de).
Zudem gibt es auch ein neues Kinderbuch, das helfen will, was es bedeutet, wenn ein Familienmitglied an Krebs erkrankt ist: (Toludetzki, Esther:“Das ist Krebs“ arp-Verlag) (www.atp-verlag.de). Dieses Buch will helfen,  mit Kindern über das schwierige Thema zu sprechen.

Kinder erleben die Veränderungen, die sich durch die Erkrankung eines Elternteiles ergeben, hautnah mit. Kinder sind verunsichert, durch die Abänderungen des Tagesablaufes, durch Arztbesuche und Emotionen wie Angst und Trauer.
Treffend hat das Dr. Peggy Dürr von der Berliner Krebsgesellschaft ausgedrückt:
„Kinder sehen sich im Zentrum der Welt und beziehen alles auf sich – auch Begleiterscheinungen der Krankheit“ und fragen sich, „wenn ich traurig bin, verschlimmert das die Krankheit meiner Mutter?“

Wichtig ist, mit ihnen darüber zu reden. Verschweigen führt dazu, dass Kinder ihre Ängste nicht aussprechen können und sie mit ihnen allein bleiben. Sie sollten sich auch nicht scheuen, Emotionen zuzulassen, dann erst können Kinder ihre eigenen Gefühle offenbaren. Lassen Sie zu, dass Ihr Kind Fragen stellt und beantworten Sie die Fragen wahr und authentisch (echt), dann sind die Chancen gut, besser mit der Situation umzugehen.
Sie können sich auch hilfesuchend auch an die Krebsgesellschaften der einzelnen Bundesländer wenden.
 

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