Was sind Varizellen (Windpocken) und wie kann man sich infizieren?

Windpocken sind eine hochinfektiöse Krankheit, die durch das Varizellenvirus hervorgerufen wird und zu einem bläschen- und pustelförmigen Exanthem führt.
Der Übertragbarkeit über weite Strecken hat zu dem Namen Windpocken geführt;

Varizellen gehören zu der Gruppe der Herpesviren (Varizellen-Zoster-Virus). Sie werden durch Tröpfcheninfektion und durch Schmierinfektionen mit dem Bläscheninhalt oder über die Plazenta auf das ungeborene Kind übertragen.

7 % der Frauen in Deutschland besitzen keine Antikörper gegen Windpocken
und sind somit vor einer Infektion nicht geschützt. Dennoch werden Varizelleninfektionen in der Schwangerschaft nur selten beobachtet (1 bis 5 Fälle auf 10.000), obwohl Varizellen eine hohe Kontagiosität besitzen, d.h., sie haben eine hohe Potenz, auf andere Personen übertragen zu werde(Ansteckungsgefahr).

Der Erreger wird über Tröpfchen aus dem Nasen-Rachenraum bereits 3-4 Tagen vor Ausbruch des Exanthems (typischer Hautausschlag) ausgeschieden. Die Inkubationszeit beträgt 13-15 Tage. Die Infektionsrate liegt bei ca. 90%, d.h. praktisch alle, die mit dem Virus in Kontakt kommen, erkranken auch, auch wenn die Auswirkungen sehr unterschiedlich sein können.
 

 

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