Was sind Gene?

Gene sind die Träger von Erbinformationen, die an die Nachkommen weitergegeben werden.

Sie sind auf einem DNA-Strang (Desoxyribonukleinsäure) mit tausenden anderer Gene angeordnet, und liegen kondensiert (verdichtet) als Chromosomen vor. Sie bilden den genetischen Code, der aus einer Kombination der verschiedenen Aminosäuren Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin bestehen. Jedes Gen besteht aus einer Vielzahl dieser sog. Basenpaare, etwa so, wie ein Wort aus mehreren Buchstaben besteht.

 Ihre Aufgabe ist die Herstellung der Ribonukleinsäure (RNA), das ist quasi eine Negativkopie der DNA. Von dieser werden bei der Produktion von Eiweißen, die einzelnen Bausteine des Eiweißes ( Aminosäuren) wie bei einem Reißverschluss abgelesen.

Der Mensch verfügt nach neueren Kenntnissen über lediglich 25.000 Gene, viel weniger als ursprünglich gedacht.

Defekte von bestimmten Genen sind häufig die Ursache von einer Vielzahl von Krankheiten. So sind die Gene für Nachtblindheit, Kleinwuchs und geistige Behinderungen u.a. bekannt. Durch weitere Analysen hofft man auch Erkrankungen wie Krebs, Bluthochdruck u.v.a.m.– also die wesentlichen Volkskrankheiten – zu entschlüsseln.

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