Was sind die Vorteile einer Wassergeburt?

Das Wasser trägt die Gebärende ein wenig und entlastet so ihren Körper. Durch die Wellenbewegungen und die Wärme des Wassers kann sich die Beckenmuskulatur besser entspannen. Für das Baby mag sich der Wechsel vom warmen Fruchtwasser ins warme Badewasser bei der Geburt nicht so unangenehm gestalten. Befürchtungen, das Wasser könnte in die Lunge geraten, sind unbegründet. Erst wenn das Gesicht des Neugeborenen mit Luft in Berührung kommt, holt es zum ersten mal Luft. Bis dahin wird es noch über seine Nabelschnur mit Sauerstoff versorgt. Aber bitte versteifen Sie sich nicht all zu sehr auf die Wassergeburt! Nicht für jede Frau ist diese Methode geeignet. Es gibt einige Bedingungen für eine Wassergeburt: Keine PDA, keine Herztonauffälligkeiten, kein Wehentropf, kein erhöhter Blutdruck, keine übertragbaren Infektionskrankheiten und vieles mehr. Somit reduziert sich die tatsächliche Zahl der Geburten, die im Wasser stattfinden. Zur Entspannung unter der Geburt rate ich als Hebamme, in jedem Fall einmal die Badewanne auszuprobieren, man muss ja nicht gleich darin entbinden!

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