Was kann ich gegen die Schmerzen beim Zahnen tun?

Durchsucht man die einschlägigen Mutterschaftsratgeber nach "Schmerzen beim Zahnen", stößt man auf eine Fülle von Vorschlägen: Beissringe aus dem Kühlschrank, etwas Festes zum Beißen, Hömoöpathische Mittel werden ebenso angepriesen wie Bach-Blüten, schmerzlindernde Mittel zum Auftragen auf die Zahnleiste, Bernsteinkettchen und Akupressur.

Das bedeutet aber meist, dass es d a s Allheilmittel nicht gibt, sondern dass Sie mit Ihrem Kind verschiedene Vorschläge ausprobieren müssen, bevor Sie wissen, was Ihrem Kind gut tut.

1. Beißringe, sie massieren den Kiefer und lindern durch den kühlen Anteil.

2. Festes zum Beißen wie Apfel-, Karotten- oder Kohlrabistückchen. Dafür sollte       Ihr Kind aber schon sitzen können (Gefahr des Verschluckens).

3. Homöopathie, hier werden Globuli mit Chamomilla oder Calcium                           phosphoricum empfohlen. Einfacher geht es mit dem homöopathischen                 Osanit® oder Virbucol®.

4. Auch Bach-Blüten werden genannt, z.B. Clematis, notfalls auch Bach-Blüten-       Notfalltropfen (1-2 Tropfen auf die Lippen oder in den Mund geben).

5. Schmerzlindernde Mittel wie Zahnungsöl oder ein schmerzstillende Gel aus         der Apotheke, z.B. KamistatBaby®, das auf die Zahnleiste aufgetragen wird.

6. Die Wirksamkeit von Bernsteinkettchen ist natürlich umstritten, aber schaden       kann es nicht.

7. Akupressur.  Bestimmte Punkte aufgesucht werden am Körper des Kindes, die eine halbe Minute             lang sanft, leicht kreisend massiert werden, gilt in der traditionellen chinesischen Medizin als                       hilfreich. Die drei wichtigsten Punkte liegen in dem Dreieck zwischen Daumen und Zeigefinger, ein           weiterer Druckpunkt liegt am Ellenbogen außen, oberhalb des Ellenbogenknochens  sowie am Fuß           zwischen der zweiten und dritte Zehe.

 

 

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