Was kann ich bei Husten tun?

Zunächst einmal sollte man sich mit Inhalationen begnügen, als z.B. Kamillenblüten mit heißem Wasser übergiessen, sich über den Behälter
beugen und mit einem Handtuch über den Kopf gezogen die entstehenden Dämpfe durch Mund und Nase einatmen.
Die frei werdenden ätherischen Öle sind Balsam für Rachen, Luftröhre und Bronchien.
Helfen soll auch eine mit Zucker bestreute aufgeschnittene Zwiebel; den daraus entstandene Saft soll man 3 x täglich zu sich nehmen.
Da das nicht jedermanns Sache ist, helfen evt. auch rezeptfreie Soledum Kapseln. 

Wirksam sind auch ätherische Öle (Eukalyptus, Menthol), mit denen man das Brustbein einreibt. 

Ähnlich hilfreich ist ein Mucolyticum, ein schleimlösendes Medikament, wie z.B. Acetylcystein o.ä. Codein kann man in Ausnahmefällen, nach Rücksprache mit dem Arzt – möglichst nicht in den ersten 14 Schwangerschaftswochen und kurz vor der Geburt einnehmen, und wenn, dann nur für kurze Zeit, falls man nachts gar nicht zur Ruhe kommt.

Bei hohem Fieber und Husten, ggf. auch Atemnot, müssen Sie einen Arzt kommen lassen, um eine Lungenentzündung auszuschließen. Dann allerdings sind Antibiotika unentbehrlich.            Viele Schwangere befürchten, das Antibiotikum könne Ihrem Kind schaden. Aber: erstens gibt es Antibiotika, die seit Jahrzehnten bei Schwangeren ohne Folgen für das Ungeborene angewendet werden, wie z.B. Penicillin. Zweitens, vergessen Sie nicht, hohes Fieber und Atemnot könnten in der Schwangerschaft schlimme Auswirkungen haben.

Leider gibt es bei durch einige Antibiotika Nebenwirkungen wie Scheidentzündungen und Durchfall; das Antibiotikum wirkt natürlich nicht nur auf  unerwünschten Keime, sondern auch die, die regulär unseren Körper bewohnen und für die Gesundheit wichtig sind. Beide Auswirkungen können mit Scheidenzäpfchen und Kohletabletten, vom Arzt verschrieben schnell behoben werden.

  

 

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