Was ist Ultraschall?

Das Gehör nimmt Schallwellen auf,  die durch Geräusche wie Sprache, Musik etc. entstanden sind. Diese Wellen werden in unserem Gehirn im hörbaren Bereich wieder in Töne verwandelt und haben Frequenzen zwischen 16.000 und 18.000 KHz (KHz bedeutet: Kilohertz, das sind 1000 Schwingungen pro Sekunde) (Hertz ist die Einheit für derartige Wellen. Sie wurden 1935 nach dem deutschen Physiker Heinrich Rudolph Hertz benannt).

Oberhalb des hörbaren Bereiches beginnt der Ultraschall. Das sind also Schallwellen, die wir nicht mehr hören können. Für die medizinische Diagnostik werden Wellen im 40 MHz-Bereich verwendet (MHz bedeutet: Mega-Hertz, d.h. 1 Millionen Schwingungen pro Sekunde). Diese hochfrequenten Schallwellenwerden von einem Schallkopf ausgesendet und werden z.B. von Knochen wieder reflektiert. Echographie ist eigentlich die beste Beschreibung des Phänomens Ultraschall: man sendet einen Schall aus, und das zurückkehrende Echo wird zum Beispiel auf einem Bildschirm aufgezeichnet (Graphie griech. Schrift). Sonographie ist ein anderes Wort für die in der Umgangssprache verwendete Bezeichnung „Ultraschall-Untersuchung“. Wenn im Mediziner-Slang von Sono gesprochen wird, meint man eine Ultraschallaufnahme.

 

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