Was ist eine Myomembolisation?

Die Myomembolisation ist ein Verfahren, bei dem in örtlicher Betäubung eine dünne Sonde über ein Blutgefäss von der Leiste bis in eine Gebärmutterarterie eingeführt wird. Dort werden Kunststoffpartikel in die Gebärmutter gespritzt, die sich im Blutgefäßsystem der Myome festsetzen und die Blutgefäße verstopfen (Embolisation). Dadurch sterben die Myome ab und schrumpfen.

In der Regel werden Myomembolisationen nur Frauen empfohlen, die nicht mehr schwanger werden wollen. Und nur in seltenen Ausnahmefällen ist eine Myomembolisation vor einer Schwangerschaft zu empfehlen.

Myomembolisationen werden in speziellen Zentren durchgeführt, in denen Frauenärzte mit Röntgenärzten eng zusammenarbeiten.

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