Was ist eine Chorionzottenbiopsie?

Das Chorion ist die äußere Membran (Hülle) der Fruchthöhle; ihre Zotten wandern in die Gebarmütterschleimhaut ein und bilden die fälschlicherweise Mutterkuchen genannte Placenta. Aus ihr wird mit einer feinen Nadel eine Biopsie (Probeentnahme) durchgeführt. Dieser Eingriff ist meist schmerzarm und dauert selten mehr als eine Minute.

Da der Mutterkuchen (Plazenta) nahezu den gleichen Chromosomensatz besitzt wie das Kind, kann hier schon in der 11. bis 14. Schwangerschaftswoche eine Chromosomenstörung ausgeschlossen werden.

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