Was ist ein Milcheinschuss?

Etwa zwei bis drei Tage nach der Geburt „schießt“ die Milch in die Brustdrüse ein.
Zu diesem Zeitpunkt geht die Vormilch, das Kolostrum, in die reife Milch über und die Milchmenge nimmt zu. Das führt manchmal zu einer heftigen Schwellung des Brustdrüsengewebes. Diese Schwellung kann unangenehm und schmerzhaft sein.
Dem kann man am besten vorbeugen, wenn man so früh wie möglich das Kind anlegt. Dadurch wird die Milchbildung angeregt und die Milchmenge sanfter und schonender gesteigert. Ansonsten würde die Milchbildung durch die Hormonumstellung am dritten oder vierten Tag sehr viel heftiger einsetzen.
Das wird erleichtert, weil das Neugeborene bereits wenige Stunden nach der Geburt versucht, die Brust zu suchen. Man nimmt an, dass der Geruchssinn und die dunkle Farbe des Brustwarzenhofes dass Neugeborene dazu animieren. Mit der dort getrunkenen sog. Vormilch (Kolostrum) nimmt das Kind eine hohe Zahl von Immunstoffen zu sich, und ist so bereits früh gegen eine Reihe von Infektionen gefeit.
 

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