Was ist ein Abortus imminens (drohende Fehlgeburt)?

Als sog. drohende Fehlgeburt (abortus imminens) bezeichnet man eine Frühschwangerschaft, bei der es zu Blutungen und zu Schmerzen im Unterleib gekommen ist, bei der aber die Unversehrtheit der Schwangerschaft mittels Ultraschall nachgewiesen worden ist. 

Keinesfalls endet jeder drohende Abort tatsächlich in einer Fehlgeburt. So geben ca. 30 % der Schwangeren an (also jede 3. Frau), dass es in ihrer komplikationslos verlaufenden Schwangerschaft zu Blutungen oder Unterleibsschmerzen gekommen ist.


Zusätzlich kann mit dem Anstiegs des Hormons HCG (humanes Choriongonadotropin – das Schwangerschaftshormon) festgestellt werden, dass die Schwangerschaft intakt ist.

Hier ist die Wahrscheinlichkeit, ein gesundes Kind zu gebären, am größten und liegt bei deutlich über 80 %. 


Die Behandlungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt, außer körperlicher Schonung und Bettruhe steht praktisch keine Therapie zur Verfügung; es gibt aber auch keinerlei Beweise für ihre Wirksamkeit. Ggf. kann ein Versuch mit Gelbkörperhormonen (Gestagene) als Vaginalzäpfchen erfolgreich sein.

 
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