Was ist der Wochenfluss?

Nach dem Ausstoßen der Plazenta (Mutterkuchen) verbleibt eine Wunde, die sich erst nach und nach schließt. Wie von jeder anderen Wunde auch, werden Blut, geronnenes Blut und Gewebswasser, in diesem Fall aber auch kleinere Reste der Plazenta, des Mutterkuchens ausgeschieden. Diese Flüssigkeit, der Wochenfluss, wird im medizinischen Sprachgebrauch „Lochien“ genannt.

• In den ersten 2-3 Tagen besteht der Wochenfluss aus Blut.
• Ab dem 4.-6. Tag wird der blutige Anteil immer geringer.
• Zu Beginn der 2. Woche wird ein eher gelbfarbiges Sekret ausgeschieden.
• Etwa in der 3.-4 Woche nach der Entbindung bildet sich die Schleimhaut der             Gebärmutter, das Endometrium, neu und das Sekret wechselt zur Farbe grau-         weiß.
• Nach ca. 6-8 Wochen ist die Wunde vollständig regeneriert, die Sekretion lässt         völlig nach und der neue Zyklus beginnt mit der ersten Regelblutung.

Der Wochenfluss ist nach einem Kaiserschnitt meist geringer, weil zum Abschluß der Operation die Gebärmutter nach Resten der Plazenta abgesucht wird, ggf. sogar curettiert wird (ausgeschabt) und die vorhandenen Blutgerinnsel entfernt werden.
 

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