Was ist das fetale Alkoholsyndrom?

Das fetale Alkoholsyndrom ist eine durch den Alkoholkonsum der Mutter in der Schwangerschaft hervorgerufene vorgenurtliche Erkrankung des Feten mit einer Wachstumsverzögerung, die schon im Mutterleib ihren Ausgang nimmt. 

Bekannt sind die körperlichen Auswirkungen wie Mikrozephalie (zu kleiner Kopf mit unterentwickeltem Gehirn), Gesichtsauffälligkeiten, wie kleine Augen, schmale Oberlippe, Minderwuchs und Fehlbildungen innerer Organe. Besonders die Nieren sind häufig betroffen. 

Weniger bekannt sind die Auswirkungen auf eine vermehrte Fehlgeburtsrate, sowie eine allgemeine Wachstumsverzögerung mit Schädigung des Zentralnervensystems verbunden mit Hyperaktivität, Lernschwäche und Sprach- und Hörstörungen.

Kinder, die vorgeburtlich Alkohol ausgesetzt worden sind, können aber das Alkohol-Syndrom auch in verminderter Form aufzeigen. Spezielle Erkrankungen, zeigen sich auch erst nachgeburtlich, wie: Verhaltensauffälligkeiten und Hyperaktivität sowie Störungen des Sozialverhaltens, zudem sind sie selbst extrem suchtgefährdet.

 
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