Was hilft noch ohne Medikamente und Apparate gegen die Geburtsschmerzen?

1. Begleitpersonen bei der Geburt
Zahlreiche Berichte und Untersuchungen belegen, dass die Anwesenheit eines vertrauten Partners (Ehemann, Freund, Freundin, ggf. Mutter) in einer angenehmen Umgebung in sanftes Licht getaucht, den Gebrauch von Schmerzmitteln stark einschränkt.

2. Die oben beschriebene Atemtechnik, durch die Nase einatmen und durch locker geschlossenen Lippen wieder ausatmen, kein Luft anhalten und nach jeder Wehe tief in den Bauch einzuatmen, wodurch auch das Baby wieder mehr Sauerstoff bekommt, reduziert ebenfalls den Bedarf an Schmerzmitteln.
3. Duftstofftherapie.

In fast allen Kreißsälen findet sich mittlerweile findet sich mittlerweile eine Sammlung von Aromastoffen. Je nach Wunsch werden Lavendel-, Rosen-, Salbei-, Jasmin-Öl u.a. auf einen feuchten Wickel geträufelt oder über eine Duftlampe im Raum verteilt. Sie entscheiden allein, was Sie gut riechen können.

4. Akupunktur

In Untersuchungen konnten zeigen, dass die Akupunktur aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ab der 36. SSW, den Muttermund unter der Geburt rascher eröffnet und damit die Geburt verkürzt. Dabei werden bestimmte Akupunkturpunkte an Kopf, Unterarmen und Füßen genadelt.
Frauen die unter der Geburt im Unterleib genadelt wurden brauchten ebenfalls weniger Analgetika (schmerzlindernde Medikamente).

5. Auch Hypnose
kann beim Geburtsvorgang eine tiefe Entspannung durch Abbau von Ängsten hervorrufen. Auch Selbsthypnose ist möglich, nachzulesen unter Hypno Birthing.
Dazu gibt es mittlerweile Kurse und CDs.

6. Mobilität und Lagerung zur Geburt

Wenn Ihnen danach ist, zwischen den Wehen herumzulaufen, tun Sie es am besten gemeinsam mit der Person Ihres Vertrauens, denn Ihnen könnte zwischendurch schwindelig werden und auch bei einer Wehe können Sie den Halt gebrauchen.
Positiv aber ist, dass sich dadurch sich der Druck des vorangehenden Teils (Köpfchen oder Steiß) auf den Muttermund verstärkt, was die Geburt beschleunigt. Das kann übrigens auch bei einem Geburtsstillstand die Geburt wieder in Gang bringen.
Sie sollten mit Ihrer Hebamme in den Geburtsvorbereitungskursen verschiedene Geburtsstellungen aufprobiert haben. Sie können sich aber nicht sicher sein, unter der Geburt eine gänzlich andere Position zu bevorzugen.
 

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