Was besagt der Lichtschutzfaktor?

Der Lichtschutzfaktor gibt an, um wie viel länger man in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Lichtschutzfaktor 25 bedeutet aber nicht, dass Sie 25 mal länger in der Sonne bleiben können als ungeschützt.
Meiden Sie als Schwangere unbedingt die starke Mittagssonne und halten Sie sich auch sonst überwiegend im Schatten auf. In den übrigen Zeiten decken Sie Ihren Bauch mit einem Tuch ab.

Es gilt die sog. ABC-Regel:
A = Ausweichen (der Sonne); aber selbst im Schatten kommt es durch die Reflexion von Wasser, Sand oder Schnee dazu, dass bis zu 80% der Infrarotstrahlung dennoch die Haut erreicht. Suchen Sie als schwangere in der Mittagszeit besser geschlossene Räume auf.

B = Bekleiden (dunkle Kleidung schützt besser als helle); leichte Baumwolle schützt nicht, es sei denn es ist UV-schützende Kleidung, die nach UV-Standard 801 geprüft wurde. Die entsprechende Angabe dazu sollten sie auf dem Etikett der Kleidungfinden.

C = Cremen (aber richtig, d.h. dick auftragen.)

Wichtig ist auch, dass der Lichtschutzfaktor dem eigenen Hauttyp entspricht.

Hauttypen:
Typ 1: Bereits nach 10 Minuten besteht Sonnenbrandgefahr im Hochsommer bei heller Haut mit Sommersprossen und blonden oder roten Haaren.
Typ 2: Bereits nach ca. 20 Minuten bei heller Haut und blonden Haaren.
Typ 3: Sonnenbrandgefahr nach ca. 30 min. bei mittelfarbige Haut, dunklen Haaren und braunen Augen.
Typ 4: Bei dunkler Haut und dunklen Haaren: Sonnenbrandgefahr im Hochsommer nach 40 min.
Faustregel: Je intensiver die Sonneneinstrahlung und je empfindlicher die Haut, umso höher sollte der Lichtschutzfaktor sein.
 

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