Warum sollten vorgeburtlich Ultraschalluntersuchungen zum Ausschluss von Fehlbildungen gemacht werden?

Es gibt eine Vielzahl von Gründen:

Um die 12. Schwangerschaftswoche kann mit guten Ultraschallgeräten das ganze Kind beurteilt werden. Nie wieder in der Schwangerschaft können Arme und Beine so sicher erkannt werden.

Seltener können Herzfehler und andere Auffälligkeiten entdeckt werden. Aber auch Bauchwandbrüche, Fehlbildungen der Blase und Gehirnauffälligkeiten können gesehen werden.

Zudem gelingt es um die 12. Schwangerschaftswoche das genaue Schwangerschaftsalter mit einer Sicherheit von +/- 3 Tagen zu ermitteln. Je später eine solche Untersuchung durchgeführt wird, umso ungenauer wird die Terminbestimmung.

 

In der 20. Schwangerschaftswoche gelingt das nur noch mit einer Genauigkeit von +/- 1 Woche, in der 34. Schwangerschaftswoche mit +/- 4 Wochen (Wir haben schließlich alle einmal mit einer Eizelle und einem Spermium angefangen, und die sind weltweit rel. gleich groß. Auf die Welt kommen wir aber mit einem Gewicht zwischen 2500 g und 5000g und mehr. Ab der 20. Schwangerschaftswoche haben wir also eine individuelle Größenentwicklung.)

In der 12.-14. Schwangerschaftswoche kann, wenn erwünscht, auch eine Risikoberechnung des Down-Syndroms durchgeführt werden.

 

In der 20. Schwangerschaftswoche sollte laut Mutterschaftsvorsorge ein ausführlicher Ultraschall durchgeführt werden. Dabei werden alle Organsysteme betrachtet, insbesondere Herz, Gehirn und Nieren. Bei Verdacht auf Mangelentwicklungen können auch Blutflussmessungen (Doppleruntersuchungen) zum frühzeitigen Erkennen bzw. Ausschluss erfolgen.

 

In der 30. Schwangerschaftswoche wird das Wachstum des Kindes kontrolliert, auch hier, um eine Mangelversorgung frühzeitig

 
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