Warum sollte man als Schwangere seine Blutgruppe wissen?

Es gibt 4 Blutgruppen: A, B, AB oder O (Null)

Es ist wichtig, die Blutgruppe zu wissen, falls z.B. unter der Geburt Bluttransfusionen erforderlich sein sollten. Unverträglichkeiten, die Auswirkungen auf das Kind haben könnten, sind in diesem Blutgruppensystem eher selten. 

Die 80% der Bevölkerung in Europa haben die Blutgruppe A oder 0 (Null), die wenigsten haben die Blutgruppe AB (5 %).

 

Die Blutgruppe "0" kommt bei 20% der Bevölkerung vor. Die Konstellation: Mutter Blutgruppe "0" , Kind Blutgruppe A oder B, besteht bei etwa 20 % der Schwangerschaften; aber nur in einem kleinen Prozentsatz (3-5 %) tritt eine schwere Erkrankung auf, die eine Behandlung des Kindes nach der Geburt erforderlich macht.

 

Die Blutgruppe muss nur einmal bestimmt werden, sie bleibt lebenslang bestehen. Auch der Rh-Faktor (Rhesusfaktor) wird nicht erneut bestimmt .Sollte die Blutgruppe aus einem alten Mutterpass übertragen werden, sollten zusätzlich die Labornummer, das Labor und das Datum der Bestimmung mit übertragen werden.

Aber auch wenn die Blutgruppe bekannt ist, ist jeder Arzt verpflichtet, vor einer Bluttransfusion eine sog. Kreuzprobe mit dem Spenderblut durchzuführen.

 

 

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