Warum bilden sich in der Schwangerschaft Krampfadern?

Durch die Entwicklung des Kindes in der Gebärmutter wächst der Bauch, was den Druck in den großen Venen, den Blutadern des Beckens, der Leisten und der Beine erhöht. Es kommt zu einem Blut-rückstau in der unteren Körperhälfte. Außerdem werden die Gefäße in der Schwangerschaft weit gestellt und das Bindegewebe wird gelockert. Als Folge dieser Vorgänge wird die Entstehung von Krampfadern begünstigt.

 

Erweiterte Venen können ohne Probleme nach der Schwangerschaft entfernt werden. Eine sehr effektive und vor allem sehr schonende Methode ist die Radiofrequenz – Technik. Die Vene wird von innen mit einem Katheder unter Ultraschall – Kontrolle mit Hitze verödet. Die verödete Vene verbleibt im Bein und wird durch körpereigene Zellen abgebaut. Bei dieser Operation ist man am nächsten Tag schon wieder fit und kann Tennis spielen oder Wandern gehen, was unter anderem gegenüber dem herkömmlichen „Stripping“, dem operativ – blutigen herausziehen von Krampfadern, vom Vorteil ist. Kleine Venen, die Besenreiser, werden am besten verödet, da der Laser sich hier nicht bewährt hat. Auch dies macht man nach der Schwangerschaft.

 Alle Fragen zum Thema „Haut und Schwangerschaft“, sind mit Einverständnis der Autoren dem Buch: „Haut, gesund, schön, gepflegt“ von Prof. Dr. V. Steinkraus, Prof Dr. K. Reich und Marie-Anne Schlolaut, erschienen im Dumont-Verlag, entnommen.

 
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