Warum bekommt man bei Kälte leichter eine Erkältung?

Die Kälte ist nie die Ursache einer Erkältung. Aber bei niedrigen Temperaturen konzentriert der Körper das Blut in seinem Zentrum, um möglichst wenig Wärme zu verlieren. Die Durchblutung zum Beispiel der Hände, Füße, aber auch der Nasenschleimhaut wird gedrosselt – und weniger Blut bedeutet auch weniger Abwehrzellen und Antikörper. Eindringende Keime haben deshalb größere Chancen, sich festzusetzen und zu vermehren. Hinzu kommt noch, dass die Luft im Winter trockener ist – kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Wird sie in Räumen mit der Heizung aufgewärmt, trocknet die Nasenschleimhaut noch weiter aus. Dadurch werden sie noch anfälliger für Infekte. (zit. aus Interview mit Dr. E. Tabori, (Ärztlicher Direktor, Beratungszentrum für Hygiene in Freiburg) aus F.Jötten u. J.Lubbadeh in "Vertragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker"/Rowohlt-Verlag).

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.